Sonntag, 16. November 2025

Patagonien - 4. Tag: "Grünes" Öl



Wer hat schon mal eine "grüne" Ölpumpe gesehen?

Unweit von Commodoro Rivadavia, welches wir auf unserer Fahrt Richtung Anden passieren, beginnt ein großes Ölfördergebiet. Die Stadt lebt traditionell von der konventionellen Ölförderung, bereits seit 1901. Das Ölgebiet ist riesig, es erstreckt sich von der Provind Neuquen bis zur Provinz Chubut. "Vaca Muerta" = "Tote Kuh" gilt als zweithrößtes Schieferölfeld weltweit mit Reserven von bis zu 16,2 Milliarden Barrel Öl und 8,7 Billionen Kubikmeter Erdgas. Die Erschließung erfolgt durch Fracking.



Die Tour nach Los Antigous bedeutet 605 Kilometer und wird mit 7 Stunden 42 Minuten angegeben. Die erste Hälfte, durch das Ölfeld, geht es über Schotterpisten, mit Fotopausen und Ansteuerung von Tankstellen dauert es etwas länger. Sorgen macht der bisherige Spritverbrauch und das Tankstellennetz. Aber dies erweist sich dann als unbegründet.




So kommen wir an den Lago Buenos Aires, der auf chilenischer Seite Lago General Carrera heißt. Die südamerikanischen Länder haben anscheinend einen unerschöpflichen Vorrat an Militärpersonen, nach denen man Straßen und Seen benennen kann. 

Das Hotel ist neu, bewacht von einem Tehuelche - Anführer.




Los Antigous:
Los Antiguos ist eine kleine Stadt in der Provinz Santa Cruz in Patagonien, Argentinien, am Südufer des Lago Buenos Aires gelegen. Sie liegt nahe der chilenischen Grenze (ca. 2 km zu Chile Chico) und ist bekannt als ruhiges ländliches Paradies mit etwa 4.600 Einwohnern (Stand 2022).
Geschichte
Gegründet 1921 als Kolonie Leandro Alem, erhielt sie 1938 ihren heutigen Namen aus dem Tehuelche-Wort „I-Keu-khon“ („Ort der Ältesten“), da es ein heiliger Platz für indigene Älteste war. Nach dem Rückgang des Mineraltransports 1955 (Blei, Kupfer aus Chile) wandte sich die Region Fruchtanbau zu, insbesondere Kirschen, wodurch sie zur Nationalen Kirsch-Hauptstadt wurde.



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© Uwe

 

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