Sonntag, 16. November 2025

Patagonien - 4. Tag: "Grünes" Öl



Wer hat schon mal eine "grüne" Ölpumpe gesehen?

Unweit von Commodoro Rivadavia, welches wir auf unserer Fahrt Richtung Anden passieren, beginnt ein großes Ölfördergebiet. Die Stadt lebt traditionell von der konventionellen Ölförderung, bereits seit 1901. Das Ölgebiet ist riesig, es erstreckt sich von der Provind Neuquen bis zur Provinz Chubut. "Vaca Muerta" = "Tote Kuh" gilt als zweithrößtes Schieferölfeld weltweit mit Reserven von bis zu 16,2 Milliarden Barrel Öl und 8,7 Billionen Kubikmeter Erdgas. Die Erschließung erfolgt durch Fracking.

Samstag, 15. November 2025

Patagonien - 3. Tag: Versteinert

Da wächst ein Baum aus einem steinernem Baum

Ein Ausflug in die Vergangenheit erwartet uns am dritten Tag in Bahia Bustamente, wir besuchen einen versteinerten Wald, abseits der Touristenattraktionen. Es gibt in Patagonien mehrere große versteinerte Wälder, wie das Monumento Natural Bosques Petreficados bei der Laguna Grande in der Provinz Santa Cruz. Wir befinden uns etwas oberhalb und haben die Funde förmlich exklusiv.

Freitag, 14. November 2025

Patagonien - 2. Tag: Atlantische Abgeschiedenheit an der Ostküste

Gelegentlich "muss" der Mensch was lernen und wir bekommen eine sympathische Führung von der Historie der Gegend und den Algenfischern bis zu alternativer "Gartenbaukunst", die ein wenig schlampig daherkommt. Wir bekommen aber auch endlich einen Puma zu sehen. Überhaupt ist Argentinien ein Land für Paläontologen, Knochen und Gerippe allüberall.


Donnerstag, 13. November 2025

Patagonien - 1. Tag: Beginnt für uns an der Atlantikküste.

Wohin in Argentinien? Diese Frage stellt sich vor allem, wenn die Urlaubszeit begrenzt ist. Wie wäre es nun mit Patagonien?

Neben „Pampa“ ist „Patagonien“ sicher der zweite Begriff, den nicht nur Südamerikafans kennen. Patagonien ist ein riesiges Gebiet von 1.304.000 Quadratkilometern , dessen größter Teil in Argentinien liegt, begrenzt von Rio Colorado im Norden und der Magellan-Straße im Süden, das darunter liegende Tierra de Fuego, Feuerland, wird nicht mehr dazugezählt.

Wir waren bereits einmal in der "Gegend", im Jahr 2018 ging es auf die Halbinsel Peninsula Valdés, wo wir Walisern, Walen, Pinguinen und Dinosauriern begegneten, Aber dies ist eine andere Geschichte, die man hier nachvollziehen kann.

Schon beim Anflug bekommen wir einen Eindruck von diesem unglaublich weitem, vermeintlich eintönigem Land. Bei bestem Wetter landen wir auf dem Flugplatz Commodore Rivadavia, den bestimmt schon Antoine de Saint-Exupery benutzte.

Zunächst kaufen wir in einem Supermarkt Lebensmittel für was weiß ich wieviele Tage, dann ging es erst einmal 80 Kilometer in Richtung Norden, bis wir die asphaltierte Straße verlassen und einen Vorgeschmack (zumindest die Europäer) dafür bekommen, was den Mietautos in den nächsten Tagen zugemutet werden wird. Schotterpiste.