Posts mit dem Label pampa werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label pampa werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 16. November 2025

Patagonien - 4. Tag: "Grünes" Öl



Wer hat schon mal eine "grüne" Ölpumpe gesehen?


Unweit von Commodoro Rivadavia, welches wir auf unserer Fahrt Richtung Anden passieren, beginnt ein großes Ölfördergebiet. Die Stadt lebt traditionell von der konventionellen Ölförderung, bereits seit 1901. Das Ölgebiet ist riesig, es erstreckt sich von der Provinz Neuquen bis zur Provinz Chubut. "Vaca Muerta" = "Tote Kuh" gilt als zweitgrößtes Schieferölfeld weltweit mit Reserven von bis zu 16,2 Milliarden Barrel Öl und 8,7 Billionen Kubikmeter Erdgas. Die Erschließung erfolgt durch Fracking.

Dienstag, 11. November 2025

Landwirtschaft - Exkurs 2

Das was früher urwüchsig war, wird halt kultiviert. Dabei gibt es eine Reihe staatlicher Regeln, die Deutschland weniger denkbar sind. 
Zum Beispiel dass die zukünftigen Verwender von Gerste und Eukalyptus jederzeit Zugang auf das „fremde“ Gelände haben, und dass Material an festgelegten Plätzen gelagert werden darf.
Dabei entstehen gleichzeitig lauschige Plätze und künstlich angelegte Lagunen, die Rinder, die den Bewuchs kleinhalten, müssen ja Wasser bekommen.



Das nächste Bild zeigt einen kleinen Stausee, der noch um einiges steigen wird. Auch hier ist Wasser kostbar.

Montag, 10. November 2025

Landwirtschaft - Exkurs 1

Wenn ich so an frühere Reisen denke, dann hieß es immer, südamerikanisches Rindvieh ist wirklich glücklich, weil es nur Gras oder Heu frisst. Im Großen und Ganzen ist das auch so. 
Aber dann sehen wir das:



Sonntag, 9. November 2025

La Puenta - Die Brücke

Zuerst müssen wir heute über den Rio Paraná. Wirsing auf dem Weg nach Uruguay, diesmal über Land und mit zwei Autos.


In Gualeguaychú verlieren wir uns und suchen uns mühsam über Google-Standorte zusammen. Das Nest unweit der Grenze zu Uruguay ist unscheinbar und fällt zuerst durch die üblichen Stadtränder auf, die durch teils verfallene Bauten oder „baulichen“ Wildwuchs auffallen. Die Karte zeigt aber auffallend viele Quadrate. 




Inmitten des Städtchens findet sich dann ein schönes Naherholungsgebiet an einem Fluss mir roter Brücke. Das hier „schnell“ eingeschobene Mittagessen mit leckerer Pizza führt zu „Zeitverschiebungen“.



So kommen wir erst später über den Rio Uruguay in das Land und der Reisepass ist danach nicht mehr jungfräulich.



Den ersten Sonnenuntergang verpassen wir, aber diese Abendstimmung auf den letzten Metern entschädigt dafür, denke ich.

 




Ein lauschiger Abend wird beendet unter dem Kreuz des Südens, der Sternenhimmel ist beeindruckend.

Morgen versucht sich die Reisegruppe als Gaucho. 

Hasta pronto.