Hier , in Los Antigous, starten wir eine Tour, die uns an die Marmorhöhlen des Chelenko-Sees führen soll, der auf argentinischer Seite „Buenos Aires“ und auf chilenischer Seite „General Carreras“ heißt. Das Hotel wirkt sehr jungendlich, der Indio davor weißt auf die schneebedeckten Berge der Anden hin und auf ein "neues El Dorado": Gold. Die Grenzstation zu "Chico Chile" - Klein Chile - ist nicht weit, für den Tagesausflug das Theater mit der elektronischen Zollerklärung aber immens und zeitaufwendig. WLAN, App, gefühlt tausend Fragen, die eh alle mit "Nein" beantwortet werden. Und Gepäckkontrolle mit Röntgengerät.
Dann geht es weiter, die Fahrt wird idyllisch. Wir kommen auch an einer Goldmine vorbei, kein Mensch weiß, mit welchen Chemikalien da gewaschen wurde.
Ständig wechseln die Bilder, die Wolken und, vor allem, der Wind. Mehrere Zwischenhalte für Fotos sind natürlich Pflicht. Dann kommen wir an den östlichen Teil des Sees und bis zum Pacific ist es hier gar nicht mehr weit. Ein für die Gegend verblüffend gehobenes Restaurant einer Ferienanlage kommt plötzlich ins Bild.
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| Image right by Katrin Schulz from Pixabay |
Das Bild rechts, dafür muss nun ein Pixabay herhalten, zeigt die Marmorhöhlen. Aber der eben noch spiegelglatte See links ist zu dieser Jahreszeit noch unberechenbar. Wir können also nicht hin paddeln. Zu unbeständig, der See, das Wetter, der Wind. Dafür besuchen wir einen imposanten Wasserfall in der Nähe.
Auf der Wiese Schäfchen, es gibt vom Veranstalter Kaffee und Kuchen, dann fahren wir wieder zurück. Der ausblich aus dem Fahrerhaus dieses LKWs ist bestimmt imposant.
Hier sind wir mal ans Ufer des Sees, der Wind bläst einen fast um, die Wellen schauen aus, als ständen wir am Atlantik.
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| Die Grenze zu Chile |
Der Lago Buenos Aires / Lago General Carrera ist ein großer Gletschersee in Patagonien, geteilt zwischen Argentinien und Chile.
• Fläche: ca. 1.850 km²
• Tiefe: bis zu 590 m
• Volumen: etwa 705 km³
• Lage: In den Anden, auf ca. 217 m Höhe
• Besonderheiten:
• Zweitgrößter See Südamerikas nach Fläche (nach Titicaca).
• Bekannt für seine Marmorhöhlen (Cuevas de Mármol) und türkisfarbenes Wasser.
• Entstanden durch Gletschererosion, gespeist von Schmelzwasser.
©️ Uwe







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