Wieder fahren wir durch die Steppe auf scheinbar endlosen Straßen. Auf was man in Argentinien immer aufmerksam sein muss, sind die Tiere. Die überqueren trotz endloser Zäune manchmal unverhofft die Straße. Es kann auch passieren, dass in einer Senke plötzlich ein Esel liegt, der sich am aufgeheizten Asphalt aufwärmt und schläft. Das
Guanacos Kamele sind, hätte ich nicht gedacht. Manchmal hängt eins tot im Zaun.

Auf dem Weg in Richtung El Chalten machen wir eine Rast an einer Art Lost Places. Eine verlassene Estancia lädt zur Besichtigung ein. Das Haus war bestimmt mal ein Prachtstück. Mit Kamin und Panoramafenstern, das Treppenhaus holzgetäfelt und auch der Boden ausgenutzt bis in die letzte Ecke. Nun bewohnt das Land nur noch ein weißes Pferd.
Langsam fahren wir wieder auf die Anden zu. Schneebedeckte Eisriesen werden in der Frontscheibe immer größer. Über der neuen Bergsteigerstadt El Chalten zeigt sich in Wolken ein Felsmassiv das aus dem Cerro Fitz Roy, dem Saint-Exupery Needle und der Poincenot Needle besteht. Wir sind gespannt, ob wir das Felsmassiv morgen auch ohne viele Wolken sehen können.
Wir beziehen unser Hotel und freuen uns auf ein leckeres Abendessen.
Zusammengestellt mit Comet aus mehreren Quellen.
El Chaltén ist ein junges Bergsteiger- und Trekkingdorf im argentinischen Patagonien, das als „Trekking-Hauptstadt Argentiniens“ gilt und direkt am Fuß des Fitz‑Roy‑Massivs im Nationalpark Los Glaciares liegt. Die 1985 gegründete Siedlung am Río de las Vueltas dient als Basislager für Wanderungen und Klettertouren zu Gipfeln wie Cerro Fitz Roy und Cerro Torre und lebt fast vollständig vom Berg- und Naturtourismus mit entsprechender Infrastruktur aus Unterkünften, Restaurants und Bergsportanbietern.
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