Donnerstag, 20. November 2025

Patagonien - 8. Tag: Der rauchende Berg


Ein leckeres Frühstück im Bergsteigerhotel und dann geht es auf Tour. Für das, was jetzt kommt, habe ich die Wanderstiefel mitgenommen.  Strahlend blauer Himmel, das passt gar nicht so zu dem bisher, auch bei Carmen Rohrbach und in diversen Bildbänden gelesenen Beschreibungen. Ein paar wenige Wolkenschleier eher über dem Lago Viedma, wenn wir zurück über den Ort blicken.



Mittwoch, 19. November 2025

Patagonien - 7. Tag: Nach El Chalten

 













Wieder fahren wir durch die Steppe auf scheinbar endlosen Straßen. Auf was man in Argentinien immer aufmerksam sein muss, sind die Tiere. Die überqueren trotz endloser Zäune manchmal unverhofft die Straße. Es kann auch passieren, dass in einer Senke plötzlich ein Esel liegt, der sich am aufgeheizten Asphalt aufwärmt und schläft. Das Guanacos Kamele sind, hätte ich nicht gedacht. Manchmal hängt eins tot im Zaun.


Dienstag, 18. November 2025

Patagonien - 6. Tag: Bunte Hände

Da haben wir wohl nicht richtig hingehört: Das nächste Hotel hat vom Sturm etwas abbekommen. Das Dach soll fehlen. Die Information der Veranstalter der "verhinderten Bootstour" müssen das irgendwann erwähnt haben. Wir aber fahren erst einmal los. Das nächste Ziel sind die Cuevas da las Manos - Die Höhlen der Hände. Zunächst werfen wir noch einen Blick auf den Lago Buenos Aires und fahren dann durch vermeintlich flaches Land, zuerst bequem auf Asphalt.


Von der Ruta 40 biegen wir nach links ab, und das Fahren wird schwieriger. Der Himmel ist strahlend blau, von Wolken durchzogen und bald geht es steil hinab, die Gegend wird hügelig. Plötzlich sehen wir sattes Grün und schauen in den "Canadon del Rio Pinturas". Canadon ist patagonisches Spanisch und bezeichnet eine tiefe enge Schlucht, die durch Wassererosion entstanden ist.

Montag, 17. November 2025

Patagonien - 5. Tag: Bootstour verhindert




Hier , in Los Antigous, starten wir eine Tour, die uns an die Marmorhöhlen des Chelenko-Sees führen soll, der auf argentinischer Seite „Buenos Aires“ und auf chilenischer Seite „General Carreras“ heißt. Das Hotel wirkt sehr jungendlich, der Indio davor weißt auf die schneebedeckten Berge der Anden hin und auf ein "neues El Dorado": Gold. Die Grenzstation zu "Chico Chile" - Klein Chile - ist nicht weit, für den Tagesausflug das Theater mit der elektronischen Zollerklärung aber immens und zeitaufwendig. WLAN, App, gefühlt tausend Fragen, die eh alle mit "Nein" beantwortet werden. Und Gepäckkontrolle mit Röntgengerät. 

Dann geht es weiter, die Fahrt wird idyllisch. Wir kommen auch an einer Goldmine vorbei, kein Mensch weiß, mit welchen Chemikalien da gewaschen wurde.

Sonntag, 16. November 2025

Patagonien - 4. Tag: "Grünes" Öl



Wer hat schon mal eine "grüne" Ölpumpe gesehen?


Unweit von Commodoro Rivadavia, welches wir auf unserer Fahrt Richtung Anden passieren, beginnt ein großes Ölfördergebiet. Die Stadt lebt traditionell von der konventionellen Ölförderung, bereits seit 1901. Das Ölgebiet ist riesig, es erstreckt sich von der Provinz Neuquen bis zur Provinz Chubut. "Vaca Muerta" = "Tote Kuh" gilt als zweitgrößtes Schieferölfeld weltweit mit Reserven von bis zu 16,2 Milliarden Barrel Öl und 8,7 Billionen Kubikmeter Erdgas. Die Erschließung erfolgt durch Fracking.